2026
Am 29.05. 26 erfolgte ein Übungsalarm für die Feuerwehren Hellenhahn-Schellenberg, Seck und Irmtraut: Brand der Grillhütte in Hellenhahn, mehrere Personen vermisst. Unter Atemschutz ging es zur Menschenrettung vor, eine Brandausbreitung auf den angrenzenden Wald erforderte bei hohen Temperaturen einen größeren Löschangriff durch das weitere Personal. Nach rund einer Stunde wurde die Übung beendet, die Alterskameradschaft aus Hellenhahn hatte bereits den Grill für die Verpflegung angeheizt.
Bilder: Jan Röthig



Am 18.04.2026 fand in vielen Ortschaften der Tag der sauberen Landschaft statt, so auch in Irmtraut. Wie bereits in den letzten Jahren nahm die Jugendfeuerwehr Seck, in der auch zahlreiche Irmtrauter Kinder aktiv sind, als einzige Gruppe in Irmtraut daran teil. Dabei kamen die Jugendlichen jeweils in ihrem Heimatort zum Einsatz. Zusammen mit vielen weiteren Helfern kam wieder einiges an Müll zusammen. Leider lohnt sich der Tag jedes Mal wieder.
Allen Helfern ein herzliches Dankeschön.
Bild: Bettina Heun
Am 16.04.2026 konnte zwei AGTs aus Irmtraut an einer Fortbildung der VG-Rennerod am Siegerlandflughafen teilnehmen. Ähnlich wie in den letzten Jahren wurde an der dortigen Brandsimulationsanlage der Innenangriff geübt. Dabei war der Teilnehmerkreis jedoch reduziert und die Anlage hatte eine Erweiterung bekommen. Dies ermöglichte eine intensivere Ausbildung, die teilnehmenden Kräfte sollen nun das Erlernte in ihren Ortswehren weiter vermitteln.
Foto: Micha Hast

1998 wurden die ersten 3 Funkmeldeempfänger für die Feuerwehr Irmtraut angeschafft, um die Jahrtausendwende folgten weitere. Seitdem sind fast alle Einsatzkräfte mit „Joker“, „Memo“ oder „Quattro“ (so die Modellbezeichnungen) ausgerüstet worden. Hauptziel war und ist die bessere Erreichbarkeit und schneller Information der Einsatzkräfte.
Nun erfolgt die Umstellung auf die digitale Alarmierung: neue Technik hält Einzug. Ob sie mit der alten mithalten kann wird sich zeigen.
So hat „mein“ Quattro in rund 25 Jahren
- 25 * 12 = 300 Sirenenüberprüfungen mitalarmiert
- 25 * 52 = 1300 Melderüberprüfungen ausgelöst
- 25 * 2 = 50 Übungseinsätze alarmiert
- 25 * 10 = 250 Einsätze alarmiert
- Einen Sturz aus 8m Höhe überstanden
- Eine 40 °C-Wäsche überstanden
Bild: Jan Röthig
Der durchaus ledierte, alte Melder
Am 05.03.26 ging es zu einem Flächenbrand. Im Grünstreifen der B54 hatte sich Gras und eine Bromberhecke auf wenigen Quadratmetern entzündet.Ob es die weggeworfene Zigarette oder etwas anderes war wird sicher nie geklärt werden. Dabei bewährt sich der 500-Liter-Tank des KLF, der hierführ völlig ausreichte.
Ein zwar angemeldetes aber deutlich zu sehendes Feuer an der Gemarkungsgrenze zu Langendernbach verursachte den nächsten Einsatz der Feuerwehr am Vormittag des 04.03.2026. Ein Eingreifen war nicht notwendig.
Kurz vor Mittag ging es für die Einsatzabteilung nach Seck zu einem Aussiedlerhof. Auf Schneeglatter Straße eilten die Einsatzkräfte aus Seck, Rennerod und Irmtraut dorthin. Glücklichen Umständen und dem beherzten Eingreifen eines Anwohners ist es zu verdanken das der Schaden gering blieb.
Die normalerweise durchgeführte Alarmierung per Sierene ging dieses mal recht leise vonstatten, sie war schlicht nicht zu hören:
Foto: Peter Henrich

Auch 2026 beteiligte sich die Feuerwehr / der Förderverein wieder tatkräftig am Karneval in Irmtraut. Eine tolle Sitzung mit zahlreichen Höhepunkten machte den Auftakt, der Kinderkarneval folgte direkt. Der mittlerweile überregional bekannte Nachtzug stellte unbestritten den absoluten Höhepunkt dar. Ein riesiger Kraftakt für Organisatoren, Helfer und auch Anwohner.
Aus Sicht der Feuerwehr bedanken wir uns herzlich bei den eingesetzten Nachbarwehren aus Seck, Elsoff-Mittelhofen und Neunkirchen für die Unterstützung bei der Absicherung des Zuges. Natürlich auch beim DRK OV Rennerod für die Unterstützung durch den „San-Dienst“.
(Bilder: Dennis Ermert)



Zu der traditionell am ersten Samstag des neuen Jahres stattfindenden Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende des Fördervereins Magnus Wegner zahlreiche Mitglieder im Vereinslokal „Bei Nohschmitz“ begrüßen. In seinem Bericht ging Wegner auf die Aktivitäten des Fördervereins im abgelaufenen Jahr ein. Durch die Beteiligung an den Karnevalsveranstaltungen, dem Familienfest, an der Kirmes sowie den zahlreichen Vorstandssitzungen waren die die Ehrenamtler das ganze Jahr über im Einsatz.
Das Hauptaugenmerkt richtete sich dann auf den Bericht des Wehrführers Jan Röthig. In 18 Einsätzen waren die Aktiven gefordert. Dabei ging es vom Mülltonnenbrand über Stromausfälle und die Brandmeldeanlage bis hin zum Flächenbrand. Im Bereich der Aktiven wurde Michell Becker für 25 Jahre und Peter Henrich sowie Jan Röthig für 35 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet. Bei der „Heißausbildung“ nahmen Ramona Röthig und Magnus Wegner an erweiterten Ausbildungsmodulen teil und Michell Becker wurde im Bereich der alternativen Antriebe weitergebildet.
Übungen fanden an der Pumpstation, am Seniorenheim und zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aus Seck in der Holzbachschlucht statt. Neben einer Übung der Atemschutzgeräteträger am Siegerlandflughafen kümmerten sich die Wehrleute schwerpunktmäßig um die vorhandenen Zisternen in der Ortslage von Irmtraut. Weiterhin befassten sich die Aktiven mit dem Einsammeln der Weihnachtsbäume, dem Tag der Sauberen Landschaft und der Förderung der Jugendarbeit/Jugendfeuerwehr. Besucht wurden die Nachbarwehren im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen. Teilgenommen haben sie auch an der Einweihung des neuen Gerätehauses in der Nachbargemeinde Seck und am Feuerwehrfest zum 100jährigen Bestehen der Wehr in Nister-Möhrendorf.
Zusammen gab es 56 erfasste Termine mit 126 Stunden Dauer. Die Einsatzdauer bei 18 Ereignissen betrug 34,5 Stunden und die Feuerwehr insgesamt kam auf eine Gesamtleistung 718 Stunden. Den Stundenrekord hielt Ramona Röthig gefolgt von Magnus Wegner.
Mit einer eindrucksvollen Bilderserie konnte der Wehrführer den Bericht noch einmal den Mitgliedern näherbringen.
Geschäftsführerin Carolin Endres konnte am Ende des vergangenen Jahres auf eine stabile Mitgliederzahl zurückblicken. Auch die Kassenlage ist stabil und man ist auf einem guten Weg zur Finanzierung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges. Neben den Mitgliedsbeiträgen konnten Einnahmen aus den Karnevals- und Kirmesveranstaltungen sowie aus den Diensten zu St. Martin und Nikolaus verzeichnet werden.
Bei den turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen wurden Magnus Wegner als Vorsitzender und Jan Röthig als Stellvertreter wieder gewählt. Auch die Geschäftsführerin Carolin Endres sowie die Beisitzer Marco Heinz, Peter Henrich, Peter Jung und Bastian Schneider wurden im Amt bestätigt. Für den ausgeschiedenen Jens Peter Heun wird zukünftig Michell Becker als Beisitzer fungieren.
Im kommenden Jahr will sich die Feuerwehr schwerpunktmäßig mit dem Hochwasser-und Katastrophenschutz, der Notstromversorgung und der Ergänzung von Ausrüstungen für Vegetationsbrände befassen.
(Alfons Giebeler)